<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss xmlns:iweb="http://www.apple.com/iweb" version="2.0">
  <channel>
    <title>Forschung &amp;amp; mehr...</title>
    <link>http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Blog.html</link>
    <description>Hier erfahren Sie aktuelle eigene und weitere interes-sante Forschungsergebnisse, eigene Erfahrungs- und Reiseberichte sowie Informationen rund um das Gebiet der Konsumentenpsychologie.</description>
    <generator>iWeb 3.0.4</generator>
    <item>
      <title>Sind Menschen Chamäleons?</title>
      <link>http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2012/1/26_Sind_Menschen_Chamaleons.html</link>
      <guid isPermaLink="false">64f215c7-cc17-44e5-95d6-573877f0ce00</guid>
      <pubDate>Thu, 26 Jan 2012 13:46:10 +0100</pubDate>
      <description>Forschungsergebnis Psychologie. Wer kennt es nicht - ein Gesprächspartner schlägt die Beine übereinander oder verschränkt die Arme - und sie verspüren das Bedürfnis es ihm gleich zu tun. Die Wissenschaftler um Sasha Ondobaka (University Nijmegen in the Netherlands) wollten es genauer wissen. Wann genauen tritt diese Effekt auf? Ihre Vermutung: dieses Verhalten tritt nur genau dann auf, wenn beide Gesprächspartner die selben Ziele verfolgen. In einem Experiment mit verschiedenen Gesprächsgruppen, unterteilt nach verschiedenen Zielen, untersuchten sie ihre Vermutung und kommen zu dem Ergebnis, dass wir keine Chamäleons sind und nicht jeden Kopieren, der uns auf der Straße begegnet. &lt;br/&gt;Also, falls Sie mal wieder in der Situation sind, sich am Kopf zu kratzen nur weil es Ihnen Ihr Gesprächspartner vormacht, wird es wohl daran liegen, dass Sie die selben Ziele verfolgen.&lt;br/&gt;Quelle: Association for Psychological Science. &amp;quot;People Mimic Each Other, But We Aren't Chameleons.&amp;quot; Medical News Today. MediLexicon, Intl., 13 Jan. 2012. Web. 26 Jan. 2012. &amp;lt;&lt;a href=&quot;http://www.medicalnewstoday.com/releases/240260.php&quot;&gt;http://www.medicalnewstoday.com/releases/240260.php&lt;/a&gt;&gt;&lt;br/&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>Zeigen Sie in Facebook ihr wahres Gesicht?</title>
      <link>http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2012/1/25_Zeigen_Sie_in_Facebook_ihr_wahres_Gesicht.html</link>
      <guid isPermaLink="false">08ca5390-9f13-4e13-96e9-5a6402f5364b</guid>
      <pubDate>Wed, 25 Jan 2012 09:02:31 +0100</pubDate>
      <description>Forschungsergebnis. Trotz der großen Popularität sozialer Plattformen wie Facebook oder Myspace gibt es bisher sehr wenig psychologische Forschung über Verhaltensweisen der Mitglieder dieser Medien. Eine interessante Frage stellt sich jedoch immer wieder: Sind wir wirklich die Personen, die wir in den sozialen darstellen? Die Ergebnisse der University of Texas zeigen, dass wir kaum Unterschiede zwischen beiden Welten machen. Soziale und Persönlichkeits-prozesse, so zeigt die Studie, gleichen sich. Diese Analyse basiert auf der Abfrage von Persönlichkeitseigenschaften (Big5: openness, conscientiousness, extraversion, agreeableness and neuroticism), welche in der eigenen Darstellung in Netzwerken wie Facebook reflektiert wird. &lt;br/&gt;Die Persönlichkeit hat jedoch Einfluss auf die Aktivität in sozialen Medien. So sind es extrovertierte Personen, die eher dazu neigen dazu Facebook stärker zu nutzen und soziale Beziehungen darin einzugehen. Die Ergebnisse lassen darauf schließen, dass es keine andere Persönlichkeit ist, welche in diesen Medien dargestellt wird, sondern die eigene ergänzt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Quelle: &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=%22Gosling%20SD%22%5BAuthor%5D&quot;&gt;Gosling SD&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=%22Augustine%20AA%22%5BAuthor%5D&quot;&gt;Augustine AA&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=%22Vazire%20S%22%5BAuthor%5D&quot;&gt;Vazire S&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=%22Holtzman%20N%22%5BAuthor%5D&quot;&gt;Holtzman N&lt;/a&gt;, &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed?term=%22Gaddis%20S%22%5BAuthor%5D&quot;&gt;Gaddis S&lt;/a&gt;. (2012) Manifestations of personality in Online Social Networks: self-reported Facebook-related behaviors and observable profile information. &lt;a href=&quot;http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/21254929#&quot;&gt;Cyberpsychol Behav Soc Netw.&lt;/a&gt; 2011 Sep;14(9):483-8. Epub 2011 Jan 23.&lt;br/&gt;</description>
    </item>
    <item>
      <title>China Reisebericht - Die Chance für deutsche Luxusmarken?</title>
      <link>http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2012/1/12_China_Reisebericht_-_Die_Chance_fur_deutsche_Luxusmarken.html</link>
      <guid isPermaLink="false">a54739d0-d551-49b7-829c-bc2411649c0a</guid>
      <pubDate>Thu, 12 Jan 2012 22:34:23 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2012/1/12_China_Reisebericht_-_Die_Chance_fur_deutsche_Luxusmarken_files/IMG_7264.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Media/object023_1.jpg&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Reisebericht. China - „ein Land der Gegensätze“. Das glaube ich beschreibt es am besten. Während man auf der einen Seite ein Image von China besitzt, welches es als Land der Sonne und des Lächelns beschreibt - ein Land der Tradition und der Religion, bekommt man um so länger man in diesem Land verweilt, das Gefühl, das Wirtschaftswunder hat alles verdrängt was da war und es regiert nur noch der Konsum.&lt;br/&gt;Ich habe kaum häufiger Personen mit einem iPhone gesehen als in Beijing, wurde vom Taxi-Fahrer ausführlich nach Mercedes befragt und habe noch nie so viele gefälschte Hermes-Bags gesehen. Dabei scheint die genaue Herkunft egal, nur eine westliche Luxusmarke sollte es sein. Interessant fand ich darüber hinaus, dass es hauptsächlich westliche Ideale und Gesichter waren, die die Werbung dominierten...&lt;br/&gt;Am interessantesten waren jedoch die Situationen, in denen man mit einer versteckten Kamera rechnet. Ein Hausmeister, der mit einem Schraubenzieher in der Steckdose hantiert; Rezeptionistinnen, die kaum ein Wort Englisch sprechen und dennoch immer nicken; Taxi-Fahrer, die nicht mehr wissen wo sie sind und dich einfach rausschmeißen; Sternerestaurants, in denen man nach mehrmaligem Nachfragen 2 Speisen aus der Karte wählen darf - die anderen sind aus (für 80 EUR für 2 Personen wohlbemerkt) - in einem normalen Restaurant in der Innenstadt bezahlt man 12,50 EUR für 5 Personen; über die gewöhnungsbedürftigen Tischmanieren möchte ich an der Stelle nicht reden... &lt;br/&gt;Relevant für das Marketing scheint auf jeden Fall die Anfälligkeit für Luxusmarken und die weit verbreitete Bereitschaft Kopien von Originalprodukten zu kaufen. In Gesprächen mit Verkäufern und Käufern bekommt man offen gesagt, dass dies als Kavaliersdelikt gesehen wird, welches kaum einer Strafe unterliegt. Jetzt fragt sich nur, ob es nicht vielleicht genau diese Kopierethik ist, welche den Erfolg der Originalmarken nach sich zieht? Um so mehr unechte Produkte einer Marke getragen werden, um so mehr sehnen sich die Menschen nach dem Original. Ich hatte das Vergnügen einen der originalen Apple-Stors zu besuchen und bekam genau diesen Eindruck - Ausverkauf und das im Oktober. </description>
      <enclosure url="http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2012/1/12_China_Reisebericht_-_Die_Chance_fur_deutsche_Luxusmarken_files/IMG_7264.jpg" length="135067" type="image/jpeg"/>
    </item>
    <item>
      <title>Die Entstehung der Bindung zwischen Mensch und Marke</title>
      <link>http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2012/1/2_Die_Entstehung_der_Bindung_zwischen_Mensch_und_Marke.html</link>
      <guid isPermaLink="false">913e24c0-fa3c-4a0c-869c-a75d2eb56606</guid>
      <pubDate>Mon, 2 Jan 2012 15:52:36 +0100</pubDate>
      <description>Forschungsergebnis. Wie entwickelt sich die Bindung zwischen Mensch und Marke? Die Bindung zwischen Mensch und Marke beruht auf zweierlei Prozessen. Der erste beruht darauf, die Ressourcen einer Marke in das eigene Selbstkonzept (die Wahrnehmung der eigenen Person) zu integrieren. So nehmen wir eine Marke mit zunehmender Zeit als Teil der eigenen Persönlichkeit wahr. Auf der anderen Seite sind es emotionale Prozesse (wie Liebe, Freude oder auch das Empfinden von Sicherheit), welche dazu führen, dass die Bindung an eine Marke in der Stärke zunimmt. In unterschiedlichen Studien konnte man herausfinden, dass zwar die Stärke emotionaler Erregung im Lauf der Zeit abnimmt, die Aufnahme der Marke in das Selbstkonzept jedoch zunimmt.&lt;br/&gt;Sie fragen sich, warum das interessant ist herauszufinden? Weil es diese beiden Prozesse sind, die unsere Beziehungen in der Stärke beeinflussen. Somit sind es anfangs hauptsächlich emotional erregende Erlebnisse, die zur Bindung an eine Marke beitragen (z.B. in Form sensorischer Erlebnisse), während mit zunehmender Interaktion mit der Marke, die Wahrnehmung des Selbsts eine stärkere Bedeutung besitzt.&lt;br/&gt;Fallbeispiel: Sie sind Hersteller eines Smartphones. Wie erreichen Sie Bindung und halten diese aufrecht? Anfangs erzeugen Sie emotionale Erregung durch eine besondere Haptik, ein spezielles Design oder durch extrem emotionale Aufladung mittels Werbung. Mit der Zeit sind es jedoch immer mehr die Ressourcen, die dazu beitragen soziale Rollen zu erfüllen, Wissen zu generieren, Bedürfnisse zu erfüllen, welche als Elemente der Persönlichkeit wahrgenommen werden. &lt;br/&gt;Quelle: Martin Reimann, Raquel Castaño, Judith Zaichkowsky, Antoine Bechara (2011) &lt;a href=&quot;http://www.sciencedirect.com/science?_ob=GatewayURL&amp;_origin=IRSSCONTENT&amp;_method=citationSearch&amp;_piikey=S1057740811001069&amp;_version=1&amp;md5=acf4aa6bc1ca615c9e5b7655216f349e&quot;&gt;How we relate to brands: Psychological and neurophysiological insights into consumer–brand relationships&lt;/a&gt;. Journal of Consumer Psychology</description>
    </item>
    <item>
      <title>Warum sich Menschen an Marken binden?</title>
      <link>http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2011/12/28_Warum_sich_Menschen_an_Marken_binden.html</link>
      <guid isPermaLink="false">471de0ec-bb93-49e9-b6f9-9eea51339349</guid>
      <pubDate>Wed, 28 Dec 2011 23:06:40 +0100</pubDate>
      <description>&lt;a href=&quot;http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2011/12/28_Warum_sich_Menschen_an_Marken_binden_files/0_0cover.jpg&quot;&gt;&lt;img src=&quot;http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Media/object000_1.png&quot; style=&quot;float:left; padding-right:10px; padding-bottom:10px; width:251px; height:188px;&quot;/&gt;&lt;/a&gt;Buchveröffentlichung. Zum Ende des Jahres ist nun meine Doktorarbeit mit dem Titel: „Warum sich Menschen an Marken binden. Die Steigerung von Kompetenz als Motiv der Markenbindung erschienen.“ &lt;br/&gt;Dieses Buch behandelt den motivationspsychologischen Ansatz der Bedürfnis-erfüllung (insb. Kompetenz) als Erklärungsgrundlage für die Markenbindung. Dieser Ansatz ist bestehenden Theorien dahingehend überlegen, dass er den Limitationen dieser nicht unterliegt und Bindung für unterschiedliche (symbolische sowie funktionelle) Marken erklären kann. Diese Arbeit betrachtet zur Erklärung des Prozesses kognitive sowie emotionale Prozesse und untersucht motivations- sowie bindungspsychologische Moderatoren. &lt;br/&gt;Die aus der Theorie hergeleiteten Annahmen werden in zwei Experimenten und einer Feldstudie getestet, welche im Detail vorgestellt und deren Ergebnisse ausgewertet werden. Auch wenn dieses Buch sicherlich keine Nachtlektüre darstellt, gibt es denke ich einen Überblick über die aktuellen Ansätze der Markenbindung und beschreibt eine innovative Theorie als Grundlage dieser.&lt;br/&gt;&lt;a href=&quot;http://www.amazon.de/WARUM-SICH-MENSCHEN-MARKEN-BINDEN/dp/3869559624/ref=sr_1_2?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1327329628&amp;sr=1-2&quot;&gt;&gt; bei Amazon erhältlich&lt;/a&gt;</description>
      <enclosure url="http://www.michaelproksch.com/Michael_Proksch/Blog/Eintrage/2011/12/28_Warum_sich_Menschen_an_Marken_binden_files/0_0cover.jpg" length="34784" type="image/jpeg"/>
    </item>
  </channel>
</rss>

